Fahrschule 
Erfolgreich zum Führerschein
©  Fahrschule Schäfer, Neuenrade (10.01.2019)

Beim Fahren - Infos für den Begleiter

Die Begleitperson soll Sicherheit vermitteln und Stress vermeiden. Erfahren und mit dem Straßenverkehr vertraut, können Begleiter gerade in schwierigen Situationen beratend auf den Jugendlichen einwirken. Der Fahranfänger kann sich während der Fahrt mit Fragen an den Begleiter wenden und so vom Wissen der Begleitperson profitieren. Mit Kritik am Fahrstil sollte der Begleiter sehr umsichtig umgehen. Zwischen Begleiter und dem Fahranfänger besteht meist ein familiäres Verhältnis. Kritik von dieser Personengruppe wird meist persönlicher genommen als die Kritik eines Fahrlehrers. Und so können sich die Emotionen hochschaukeln und in einem Streit eskalieren. Eine denkbar schlechte Situation beim Fahren. Der Begleiter ist kein Fahrlehrer und sollte auch nicht so handeln. Daher sind aktive Eingriffe beim Fahren, wie die Benutzung einer Doppelpedalanlage, der Handbremse oder der Griff ins Lenkrad, nicht zulässig. Der jugendliche Fahranfänger ist verantwortlicher Fahrzeugführer und soll das Fahrzeug selbstständig führen. Dies hat er in der Fahrschule gelernt. Nehmen Sie den Fahranfänger in seiner Verantwortung als Fahrer ernst und vertrauen Sie ihm. Der Begleiter sollte beim Fahren den Verkehr aufmerksam beobachten. Dies geschieht idealerweise vom Beifahrersitz aus. Der Gesetzgeber schreibt dies jedoch nicht vor und so kann der Begleiter auch hinten sitzen. Der Einbau eines zusätzlichen Innenspiegels aus dem Zubehörhandel ist erlaubt.  Der Begleiter darf während der Fahrt nicht unter Drogeneinfluss stehen. Des weiteren gilt für Alkohol die 0,5 Promille-Grenze. Ordnungswidrig handelt wer sich nicht daran hält. Dies hat insbesondere für den Jugendlichen drastische Auswirkungen: Seine Fahrerlaubnis wird entzogen. Eine neue Fahrerlaubnis darf dann frühestens nach sechs Monaten ausgestellt werden. Unbedingt auch daran denken den Führerschein mitzunehmen, am besten vor jeder Fahrt überprüfen! Der Begleiter haftet in der Regel nicht für Schäden die während des Begleiten entstehen, da er nicht Fahrzeugführer ist und für seine Ratschläge nicht haftbar gemacht werden kann. Wohl aber für den Griff ins Lenkrad!  
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